Work-Life-Balance
Alle reden davon, viele träumen davon und einige haben sie schon erreicht, die berühmte "Work-Life-Balance".
Alle reden davon, viele träumen davon und einige haben sie schon erreicht, die berühmte "Work-Life-Balance" (WLB). Helga Ideler, die Referentin der BME/IHK Veranstaltung am vergangenen Mittwoch gab Einblicke in die Welt der Lebensbalance.
Nach Lothar Seiwert haben sie Menschen, die in den 4 Bereichen Sinn/Kultur (z.B. Selbstverwirklichung, Erfüllung, Liebe), Arbeit (z.B. schöner Beruf, Geld, Erfolg), Familie/Kontakt (z.B. Freunde, Zuwendung, Anerkennung) und Körper/Gesundheit (z.B. Erholung, Entspannung, Fitness) eine Balance gefunden haben.
Leider gibt es in den einzelnen Bereichen auch Störfaktoren, die dazu führen, dass letztlich die Leistungskraft sinkt. Da dies nicht im Sinne der Unternehmen ist, bieten inzwischen viele Arbeitgeber Programme an, die das Leistungsniveau der Mitarbeiter/-innen erhalten sollen. Für viele Unternehmen eine lohnende Investition. Sie ist nicht nur gut für die vorhandene Mannschaft, sondern auch ein Plus für die Attraktivität als Arbeitgeber.
Entscheidend für eine WLB ist aber der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin selbst. Man muss definieren können bzw. wissen, was einem antreibt und motiviert. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein wie z.B. Unabhängigkeit, Anerkennung, soziale Beziehungen, Wohlstand usw. Danach kann man seine beruflichen und privaten Ziele formulieren. Am besten nach der SMART Methode (spezifisch, messbar, aktionsorientiert, realistisch, terminiert).
Das alles auf Papier gebracht, wird manchem die Augen öffnen, dass es gar nicht so einfach ist, all das, was man vorhat, auch umzusetzen, denn in vielen Dingen kann man nicht munter darauf losleben, sondern ist vor allem im Berufsleben gewissen Zwängen unterlegen. Ein wichtiger Faktor dabei ist das Zeitmanagement. Multitasking funktioniert nicht und wer einmal sein Handy für einige Zeit ausschaltet um konzentrierter am Stück arbeiten zu können, der hat bereits einen kleinen Fortschritt erzielt. Wer es gar schafft, sich Freiräume zu schaffen und die Ablenkungen fern hält, der ist auf dem richtigen Weg.
Die Arbeitswelt wird sich nicht ändern aber man kann lernen, besser mit ihr umzugehen getreu dem Motto: You can't stop the waves, but you can learn to surf!
Ein interessanter Vortrag von Helga Ideler und für viele ein Anhaltspunkt über die eigene WLB nachzudenken.
Verfasser: Rainer Thöny